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Freundschaftsdienste (Adventskalender: 6. Dezember)

Hier kommt der Fanfiction-Teil des 6. Türchens :)

Genre: Humor
Rating: P-6
Wörter: ca. 1600
Kurzinhalt: Alberich braucht in einer dringenden Angelegenheit die Hilfe ihres Chefs...
Beta: notcolourblind
Disclaimer: Die Charaktere des Tatort Münster gehören nicht mir, sondern der ARD. Ich ziehe keinerlei finanziellen Nutzen aus der Geschichte.

Einen schönen Nikolaustag wünsche ich euch!


A/N: Wie mir gestern erst aufgefallen ist, kommt der Nikolaus je nach Region ja schon am 5.12. oder erst am 6.12. ... bei mir war es immer der Abend des 6. Dezembers, deshalb wird in dieser Geschichte davon ausgegangen :)


Freundschaftsdienste


Der Nikolaus und sein grimmiger Knecht:
Sie waren ein ungleiches Paar, aber ein
perfektes Team. Der Liebe und der Böse,
Zuckerbrot und Peitsche.


(Aus einem Artikel der WELT über
den Nikolaus und Knecht Ruprecht)



„Auf gar keinen Fall. Niemals.“

„Ach Chef...“

„Nichts 'Ach Chef'! Vergessen Sie's, Alberich.“

Seufzend griff Frau Haller nach ihrem Laborkittel. Sie hatte gewusst, dass dieser Morgen in der Rechtsmedizin nicht einfach werden würde – jedenfalls nicht, nachdem sie ihre Bitte ausgesprochen hatte.

„Aber Herr Professor, ich hab's Ihnen doch erklärt... denken Sie mal dran, wie oft ich Ihnen schon ausgeholfen habe! Ich hab seinerzeit verhindert, dass Sie eine tödliche Spritze von der verrückten Ärztin bekommen... ich hab Alarm geschlagen, als diese Gruftis Sie entführt haben... und ich hab Sie damals gleich zweimal bei Ihrem Kongress vertreten... und ich –“

„Ich, ich, ich“, unterbrach Boerne sie nachäffend, „Für so ein kleines Persönchen sind Sie ganz schön egozentrisch, meinen Sie nicht auch?“

Diese Frage ließ Frau Haller nun laut auflachen.

„Das sagt genau der Richtige!“

„Im Übrigen,“, fügte Boerne hinzu und überhörte geflissentlich ihren Kommentar, „war ich an den von Ihnen aufgeführten Fällen gar nicht schuld – was kann ich denn dafür, dass Herr Thiel mich ständig ungefragt in seine Ermittlungen einspannt und damit manchmal sowohl meine Wenigkeit als auch Ihre in Gefahr bringt...“

„Soso, ungefragt...“ Frau Haller schmunzelte vor sich hin. „Wie auch immer: Sie sind mir mindestens einen Gefallen schuldig, Chef. Wenn nicht mehrere.“

„Warum springen Sie denn nicht selbst ein? Rein größenmäßig geben Sie doch ein wunderbares Christkind ab. Und blonde Haare haben Sie doch auch, da braucht es nicht einmal eine Perücke...“

Frau Haller verdrehte die Augen. „Weil es gar nicht ums Christkind geht! Und übrigens auch nicht um den Weihnachtsmann. Meine Schwester wohnt im tiefsten Oberbayern, da kommen am 6. Dezember abends nun mal der Nikolaus und Knecht Ruprecht... und jetzt, wo sie mit ihrer Familie bei mir zu Besuch ist, möchte ich, dass meine kleine Nichte wenigstens nicht auf den Nikolaus verzichten muss!“

„Aber wieso haben Sie dann nicht einfach jemanden dafür engagiert?“, erwiderte Boerne und zog die Augenbrauen hoch. „Gibt doch wahrlich genug Studenten hier in Münster – einer davon würde das doch bestimmt liebend gerne für einen Fünfziger erledigen...“

„Haben Sie mir denn überhaupt zugehört?“ Frau Haller war inzwischen fast am Haareraufen. „Mein Nikolaus hat mir heute morgen abgesagt, er hat die Grippe bekommen! Und bei allen anderen Nikolausdiensten, die ich angerufen hab, hat man mich abgewiesen – die sind total ausgebucht... so kurzfristig kann ich das jedenfalls vergessen.“

Sie sah Boerne mit einem unschuldigen Ach-bitte-Blick an, während dieser seinerseits einen Was-gehts-mich-an-Blick aufgesetzt hatte.

„Und da kommen Sie ins Spiel, Chef... Sie haben doch die perfekte Größe für einen Nikolaus... und außerdem das dazugehörige Schauspieltalent... “

„Ja ja, kommen Sie mir jetzt bloß nicht mit Ihren geheuchelten Komplimenten“, knurrte Boerne. „Nein, nein, und nochmals nein! Ich spiele nicht den Nikolaus für Ihre Nichte. Sie wollen doch bloß, dass ich mich lächerlich mache!“

Seine Assistentin seufzte. So wie es aussah, blieb ihr nur noch übrig, die schweren Geschütze aufzufahren. Sie hatte zwar gehofft, dass es nicht dazu kommen würde, aber bitte.

„Chef... Sie erinnern sich doch noch an die Weihnachtsfeier letztes Jahr?“

Boerne, der gerade auf dem Weg ins sein Büro gewesen war, blieb abrupt stehen.

Frau Haller unterdrückte ein Grinsen. „Und an die... nun ja... etwas... peinliche Episode, die Sie sich danach betrunken geleistet haben?“, präzisierte sie.

Ihr Chef drehte sich auf dem Fuß um und funkelte sie an. „Das war gar nicht... Sie haben versprochen... Wenn Sie...“

„Also, Herr Professor“, sagte Frau Haller schelmisch, „Sie können mich jetzt entweder weiter anstottern – oder Sie sehen ein, dass Sie mir einen Gefallen schuldig sind, wenn ich über besagtes Ereignis weiterhin Stillschweigen bewahren soll.“

„Das ist Erpressung!“, sagte Boerne empört.

Frau Haller grinste. „Nennen wir es eher... einen Freundschaftsdienst.“

Boerne schien es die Sprache verschlagen zu haben. Er starrte sie an und sagte dann mit zusammengebissenen Zähnen: „Also... gut... ich mache es. Aber das bleibt eine Ausnahme, dass das klar ist!“

„Klar, Chef.“

„Und wo soll ich überhaupt so kurzfristig ein Nikolauskostüm herbekommen – haben Sie darüber schon mal nachgedacht?“

„Kein Problem, Herr Professor. Die ältere Dame, die neben mir wohnt, hat noch eins auf dem Dachboden. Ein Kostüm für Knecht Ruprecht besitzt sie übrigens auch... aber der ist ja eher klein, dick und grimmig, ganz im Gegensatz zum großen, freundlichen Nikolaus.“

Als Boerne darauf nicht reagierte, fügte sie seufzend hinzu: „Das sollte ein subtiles Kompliment sein, Chef. Damit Sie sich als Nikolaus ein bisschen geschmeichelter fühlen.“

Boerne schien ihr jedoch überhaupt nicht mehr zuzuhören.

„Klein, dick und grimmig?“, wiederholte er und wirkte plötzlich wie elektrisiert. „Sagen Sie, Alberich, die ganze Nikolaus-Scharade wäre doch noch viel authentischer, wenn Knecht Ruprecht auch dabei wäre, oder?“

„Ja, schon“, sagte Frau Haller verwundert, „Aber woher soll ich denn auch noch einen... he, wo wollen Sie denn auf einmal hin?“

Aber ehe sie sich versah, war ihr Chef bereits aus der Tür.

***

„Ich soll was?! Sie haben wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank!“

Thiel konnte kaum glauben, was er da eben von Boerne gehört hatte. Der war zwei Minuten zuvor in sein Büro gestürmt, ohne sich die Mühe des Anklopfens zu machen.

„Vergessen Sie's, Boerne.“ Er tippte sich mit dem Finger an die Stirn.

„Ach Thiel, nun kommen Sie schon“, sagte Boerne mit einer seiner weit ausholenden, auffordernden Gesten. „Machen Sie Alberichs kleiner Nichte doch die Freude... eine gute Tat vor Weihnachten, so wie ich das aus der vollsten Güte meines Herzens...“

„Güte, dass ich nicht lache! Frau Haller hat Sie doch mit Sicherheit irgendwie dazu genötigt. Und jetzt wollen Sie, dass ich mich ebenfalls blamiere, damit Sie nicht alleine dumm dastehen!“

Der Gesichtsausdruck des Professors sagte Thiel, dass er in beiden Punkten voll ins Schwarze getroffen hatte. Doch nach einem Augenblick fing sich Boerne wieder und stritt vehement ab, dass irgendetwas davon wahr sei und überhaupt...

„Außerdem, Thiel, darf ich Sie an ein gewisses... Ereignis... nach der letzten Weihnachtsfeier erinnern? Sie wollen doch, dass das auch weiterhin unter uns bleibt?“

Das hatte gesessen. Thiel klappte ein paar Mal den Mund auf und zu, schluckte seine Erwiderung dann aber hinunter.

„Das ist Erpressung, Boerne!“

„Nennen wir es einen Freundschaftsdienst.“

***

Am gleichen Abend...

„Tante Silke, es hat geklingelt, es hat geklingelt!“

Ein kleines Mädchen von vier Jahren hüpfte aufgeregt im Wohnzimmer von Frau Haller auf und ab. Die Rechtsmedizinerin lächelte.

„Na gut Lena, dann wollen wir mal sehen, wer draußen ist...“

Sie nahm ihre Nichte an der Hand, ging zur Tür und öffnete. Im gleichen Augenblick hätte Frau Haller beinahe einen kolossalen Lachanfall bekommen: Draußen standen – für sie trotz Kostüm unverkennbar – Boerne und Thiel, verkleidet als Nikolaus und Knecht Ruprecht.

Boerne trug einen bodenlangen, rot-weißen Mantel und einen hohen, rot-goldenen Bischofshut; im Gesicht hatte er einen enormen weißen Rauschebart, auf der Nase wie üblich seine Brille. Über seine Schulter hatte er einen braunen Jutesack geworfen.

Thiel dagegen war in einen ziemlich verschlissenen braun-schwarzen Mantel gekleidet; auf dem Kopf eine schwarze, auf links gedrehte Mütze (damit, wie Frau Haller sofort ahnte, das St. Pauli-Logo nicht zu sehen war) und im Gesicht einen zotteligen, braunen Bart. In der Hand hielt er einen langen, knorrigen Stock, den er ganz offensichtlich am nächstbesten Baum abgerissen hatte.

„Guten Abend, die Damen“, sagte der Nikolaus mit bemüht tiefer Stimme. „Ich habe gehört, dass hier zumindest ein braves, kleines Mädchen wohnt, das Geschenke bekommen sollte?“

Es bedurfte Frau Haller keiner Erklärung, wem diese Anspielung galt.

„Ja, ich!“, meldete sich Lena begeistert. „Aber die Hannah aus'm Kindergarten, die ist gar nicht brav. Die ärgert mich immer.“

„Jawohl, es gibt viele Menschen, die eher die Rute verdient haben als Geschenke“, sagte Knecht Ruprecht brummig, mit einem bösen Blick zum Nikolaus. „Aber du warst ja offenbar sehr folgsam und lieb, wenn der Nikolaus das in seinem goldenen Buch richtig gelesen hat...“

„Dann wollen wir die beiden mal hereinlassen, nicht wahr, Lena?“, warf Frau Haller lächelnd ein.

***

Eine halbe Stunde später schlich sich Frau Haller vorsichtig aus ihrem Haus, während Lena im Wohnzimmer vollauf mit ihren Geschenken beschäftigt war. Der Nikolaus und sein Knecht waren schon ein Stück entfernt.

„Herr Professor! Herr Thiel!“, rief sie ihnen halblaut hinterher, und die beiden drehten sich um.

„Alberich, was ist denn noch?“, sagte Boerne ungnädig. „Werde ich jetzt gleich noch als Osterhase verpflichtet?“

Allein die Vorstellung ließ Frau Haller losprusten. „Nein, Chef. Ich wollte mich nur bei Ihnen und bei Herrn Thiel bedanken... Sie haben meiner Nichte wirklich eine große Freude gemacht.“

„Gern geschehen“, brummte Thiel. Er kratzte sich an seinem Bart, der offenbar ganz schön zu jucken schien.

„Aber jetzt sind wir quitt, Alberich – ab sofort können Sie mich mit nichts mehr erpressen!“, sagte Boerne nachdrücklich.

„Natürlich nicht, Chef... Schönen Abend noch.“

Auf dem Rückweg ins Haus zog Frau Haller ihr Handy hervor und betrachtete grinsend das Foto, das sie vorhin heimlich im Wohnzimmer geschossen hatte: ein Foto von Boerne und Thiel als Nikolaus und Knecht Ruprecht.

Man wusste ja nie, wozu man so etwas noch mal gebrauchen konnte.

***ENDE***

Comments

Oberbayern, da kommen am 6. Dezember abends nun mal der Nikolaus und Knecht Ruprecht...
I didn't know they celebrated this in Germany too; thought it was restricted to Holland (we celebrated Sinterklaas too yesterday!)

I love the way Alberich 'plays' her boss and now you have made me very curious about the 'Wiehnachtsfeier' she is referring to. And I bet it was no coincidence the way she described the Ruprecht-costume: she's very cleverly putting ideas into Boerne's head...

Man wusste ja nie, wozu man so etwas noch mal gebrauchen konnte Alberich=girlpower!
Girlpower rules! *smile*

I knew that everybody would be curious about what happened at the Weihnachtsfeier :) truth is, it mainly was a means to an end... but I have to admit that the sketchy thoughts I had about it were quite slashy ;-)

Thanks a lot for commenting!
the sketchy thoughts I had about it were quite slashy
...I'm sure you can sneak a little fanfic about this in the current Adventskalender.....

Happy Birthday, by the way. Hope you had a nice day!
Thanks, I really did have a nice birthday (except for my cold *sigh*) :)

And actually, I'm indeed adding one more fanfic to the Adventskalender - it's Slash and it's about a Münsteraner Christmas party :) but I didn't write it with this story here in mind.
We're celebrating Nikolaus in Germany, but not like your Sinterklaas - wasn't it more important to children than christmas (at least in earlier times)? My then boyfriend now husband did study in the netherlands in the early ninties and he made lots of pictures of Sinterklaas coming to town, amazing. This year we can celebrate Nikolaus with dutch sweets because a friend from those days who's living near the frontier did visit us a view weeks ago and brought strooigoed, bolletjes etc. :)

In Germany you'll usually get sweets and maybe a little present. And at kindergarten or school or maby at home (if your parents are ambitious ...) Nikolaus will vistit you himself. My mum still sends me sweets for Nikolaus ...
Yes, Sinterklaas is still big in Holland especially for children. It is costumary to give each other a present with a nice poem and we stuff ourselves with pepernoten and chocoladeletters. But like all celebrations these days, I'm sorry to say that the commercial value overshadows the traditonal one.
Haha!!!! Unsere kleine Alberich!! (Passend dazu wäre auch noch gewesen, wenn Boerne seine "Sie, Sie, Sie..."-Nummer abgezogen hätte aus der Fluch der Mumie)
Herrliche Geschichte und meine Lieblingsstellen sind:
"Sie sah Boerne mit einem unschuldigen Ach-bitte-Blick an, während dieser seinerseits einen Was-gehts-mich-an-Blick aufgesetzt hatte."
und:
"uf dem Rückweg ins Haus zog Frau Haller ihr Handy hervor und betrachtete grinsend das Foto, das sie vorhin heimlich im Wohnzimmer geschossen hatte: ein Foto von Boerne und Thiel als Nikolaus und Knecht Ruprecht.

Man wusste ja nie, wozu man so etwas noch mal gebrauchen konnte."

Einfach genial!!! Natürlich regt es auch die Fantasie an, was ist denn nun vorgefallen auf der letzten Weihnachtsfeier? ^^

Danke für deine tolle Geschichte!! Ich finde die Tradition des Nikolauses super und putze immer noch meine Schuhe.
Vielen Dank für das Lob! Freut mich sehr, dass es dir gefallen hat :) und ich mag die Nikolaustradition auch, bin einfach damit aufgewachsen.

Was da auf der Weihnachtsfeier vorgefallen ist, bleibt den (slashigen...) Gedanken des Lesers überlassen, hehe :)
Wunderbar witzig, und Frau Haller ist einfach tough! Schon ein bisschen gemein, wie sie ihren Chef linkt, und v.a. noch das kompromittierende Handyfoto am Ende… aber Boerne ist ja selber keinen Deut besser, also go, Alberich, go! :)

Thiel als Knecht Rupprecht - da wirst du ja gestern ganz schön gelacht haben, als du meinen Kommentar zu notcolourblinds Geschichte gelesen hast. :D

Meine Lieblingsstelle ist auch:
> Sie sah Boerne mit einem unschuldigen Ach-bitte-Blick an, während dieser seinerseits einen Was-gehts-mich-an-Blick aufgesetzt hatte.
Das habe ich direkt bildlich vor mir.

Dicht gefolgt von
> „Ich, ich, ich“, unterbrach Boerne sie nachäffend, „Für so ein kleines Persönchen sind Sie ganz schön egozentrisch, meinen Sie nicht auch?“
… was natürlich deutlich mehr über Boerne als über Frau Haller aussagt.

Und ich mag Thiels Kopfbedeckung:
> eine schwarze, auf links gedrehte Mütze (damit, wie Frau Haller sofort ahnte, das St. Pauli-Logo nicht zu sehen war)
Nette Notlösung, Herr Thiel! :)
Er hat bestimmt keine logolosen Mützen (und Boerne hat wahrscheinlich nur diesen Hut aus "Der Frauenflüsterer" und "Das zweite Gesicht").
Thiel als Knecht Rupprecht - da wirst du ja gestern ganz schön gelacht haben, als du meinen Kommentar zu notcolourblinds Geschichte gelesen hast.
Ohja, da hatte ich ein ganz breites Grinsen im Gesicht ;-)

aber Boerne ist ja selber keinen Deut besser, also go, Alberich, go! :)
Genau darum hatte ich hier auch keinerlei Mitleid mit dem Herrn Professor *g* Alberich muss sich ja auch mal durchsetzen.

Er hat bestimmt keine logolosen Mützen
Natürlich nicht, bei Thiel trägt ja so gut wie alles das St. Pauli-Logo :)

Vielen lieben Dank fürs Kommentieren! *freu*
Thiel als Knecht Rupprecht - da wirst du ja gestern ganz schön gelacht haben, als du meinen Kommentar zu notcolourblinds Geschichte gelesen hast. :D

Ich auch, ich habe nämlich heute morgen erst Deinen Kommentar und kurz darauf Californias Geschichte gelesen, und das paßte ausgezeichnet ;)
Perfekte Nikolausgeschichte, Danke!!!

Ich finde es sehr schön, auch mal mehr von den anderen Personen mitzubekommen, und ich finde, Du triffst die Haller/Boerne-Interaktion 1 A :D Im Grund könnte ich den ganzen Dialog zwischen den beiden grün markieren.

Ich kann mich vielen schon genannten Lieblingsstellen anschließen, mußt aber doch noch diese hinzufügen:

Und bei allen anderen Nikolausdiensten
*grin* ... ein florierender Wirtschaftszweig ... Sehr schön ist hier auch, wie Frau Haller entnervt die ganze Geschichte mit dem erkrankten Berufs-Nikolaus noch mal wiederholt, weil Boerne natürlich wirklich nicht zugehört hat ...

Der Ach-Bitte / Was-geht's-mich-an Moment ist einfach Spitze *hüpf*

„Klein, dick und grimmig?“, wiederholte er und wirkte plötzlich wie elektrisiert.
Man könnte ja ahnen, wo das enden wird, aber trotzdem fällt an dieser Stelle der Groschen ganz deutlich, und ich sehe Boerne sozusagen greifbar vor mir :)

"... eine gute Tat vor Weihnachten, so wie ich das aus der vollsten Güte meines Herzens...“
Vielleicht mein Lieblingssatz, weil so Boerne. Ich lache jedesmal wieder beim Lesen, v.a. wegen der riesigen Diskrepanz zwischen Realität und ... ähm, Darstellung. Thiels Erwiderung paßt dann natürlich auch wie die Faust aufs Auge.

Wie alle anderen grübele ich natürlich auch über die Weihnachtsfeier, finde es aber davon abgesehen sehr schön, wie Du diesen erpresserischen Gleichklang zwischen den beiden Szenen herstellst, bis hin zur gleichen Wortwahl: Freundschaftsdienst

Der Nikolausauftritt ist auch sehr gelungen, aber das Foto als Grundage weiterer Erpressungen setzt dann noch einen letzten Knalleffekt zum Schluß :) Auch da könnte man gleich wieder mit neuen Geschichten einhaken ...

Wirklich sehr schön! Und nach dem Essen packe ich meinen Nikolaus wieder aus - wir feiern immer zweimal, weil Nikoluas bei mir am 5.12. abends und bei meinem Mann am 6.12. war :)

Edited at 2011-12-06 06:30 pm (UTC)
Vielen, vielen Dank für den langen und lieben Kommentar!

und ich finde, Du triffst die Haller/Boerne-Interaktion 1 A :D Im Grund könnte ich den ganzen Dialog zwischen den beiden grün markieren.
*rotwerd* Danke! Ich mag Alberich sehr, eigentlich müsste ich sie noch viel öfter in Geschichten einbauen.

*grin* ... ein florierender Wirtschaftszweig
Also hier in der Stadt werden jedes Jahr aufs Neue zur Weihnachtszeit Nikolaus und Weihnachtsmann knapp...

bis hin zur gleichen Wortwahl: Freundschaftsdienst
Das Wort hat Boerne natürlich von Alberich geklaut :)
Sehr lustig!

Die Bemerkungen von Boerne und Thiel, wenn sie vor Silke Hallers Tür stehen, sind einfach zu köstlich.

Ich gehöre auch zu denen, die wissen möchte, was auf der Weihnachtsfeier passiert ist. :)
Tja, da müsst ihr wohl einfach eure Fantasie bemühen :) aber wie gesagt, die paar Gedanken, die ich dazu hatte, gingen in eine äußerst slashige Richtung, hehe.

Danke für deinen Kommentar!
Ich konnte gestern leider nicht ins Internet. Darum auch erst nachträglich alles Gute zum Geburtstag!!

Ich hab ja schon kommentiert. :-) Tolle Geschichte, böse Silke. ;-)
Ich hoffe der allgemeine Druck bringt Dich dazu Deine slashigen Prequel-Ideen zu veröffentlichen. Ehrlich gesagt würde mich auch interessieren was weiter mit den Fotos passiert. ;-)

Vielen Dank und keine Sorge, ich nehme Geburtstagswünsche jederzeit an *g*

Die slashigen Prequel-Ideen gibts eigentlich nicht wirklich, das war eher ein Mittel zum Zweck... aber ich hab tatsächlich noch eine Slash-Geschichte geschrieben, die wohl auch im Adventskalender veröffentlicht wird.

Und die Nikolaus-Fotos, die hebt sich Alberich erstmal für die nächste Erpressungs-Gelegenheit auf :)
>>Die slashigen Prequel-Ideen gibts eigentlich nicht wirklich, das war eher ein Mittel zum Zweck..

Er klingt bloß so spannend, da Alberich und Boerne unterschiedliche 'Ereignisse' des Abends als Druckmittel zu verwenden scheinen. :-O *drängel*

>>... aber ich hab tatsächlich noch eine Slash-Geschichte geschrieben, die wohl auch im Adventskalender veröffentlicht wird.

Juhu! :-)

>> Und die Nikolaus-Fotos, die hebt sich Alberich erstmal für die nächste Erpressungs-Gelegenheit auf :)

Ja, die würde mich aber auch interessieren. ;-)
Na, da hoffe ich doch, dass die Fotos nicht vorher in falsche Hände fallen. *hint, hint* ;-)
Bei "klein, dick und grimmig" fiel bei mir der Groschen - köstlich! Und Alberich ist wirklich schlau - bei der nächsten Gelegenheit wird das Foto vom Nikolaus und Knecht Ruprecht ausgepackt. - Das Foto von der Weihnachtsfeier hätte ich gar zu gerne gesehen!
Vielen Dank für das Lob!

Von der Weihnachtsfeier gibts eigentlich kein Foto; ich dachte eher, dass Alberich da zufällig irgendwas Peinliches (Slashiges...) zwischen den beiden mitangesehen hat :))

sehr schön geworden!
Eine ungewöhnliche Perspektive und das übliche Gezänk - so hab ich die Münsteraner am liebsten. <3 (Gibt's ein Sequel zur Weihnachtsfeier? *g*)
Nicht direkt - ich hab zwar noch eine Weihnachtsfeier-Geschichte geschrieben, aber die hat mit der hier eigentlich nichts zu tun.

Schön, dass es dir gefallen hat :)
Hm, ich male ich mir auch die ganze Zeit aus, was die beiden wohl auf der Weihnachtsfeier Furchtbares angestellt haben, mit dem Alberich sie erpressen kann. Ich find's schön, dass das in der Geschichte gar nicht aufgeklärt wird, das regt die Fantasie an. :)

Das mentale Bild von Boerne als Nikolaus ist einfach köstlich! Ich glaube, die Verkleidung steht ihm gar nicht mal so schlecht. :D Am meisten gelacht habe ich aber über den grummeligen Thiel und seine auf links gedrehte St-Pauli-Mütze – und die Tatsache dass, wenn Boerne schon leiden muss, Thiel wenigstens mitleiden soll. Irgendwie habe ich den Eindruck, dass er ab dem Moment, in dem ihm der Gedanke mit Thiel als Knecht Ruprecht gekommen ist, wesentlich leichter mit Alberichs Idee leben kann. :DD Naja, geteiltes Leid ist halbes Leid, oder? Alberich ist auch klasse getroffen. Ich glaube, sie ist die beste Tante, die man sich wünschen könnte. <3

Eine wirklich schöne, humorvolle Geschichte. Bei mir füllt der Nikolaus nur die Schuhe auf und hält sich ansonsten versteckt, aber nach deiner Geschichte hätte ich nichts dagegen, wenn er sich mal persönlich zeigt. Vorzugsweise mit Knecht Ruprecht. :D

Vielen Dank fürs Schreiben und Teilen! Nikolaus ist zwar offiziell schon vorbei, aber zu mir ist er noch nicht gekommen, von daher ist die Geschichte immer noch perfekt für die Vorfreude!
Vielen lieben Dank für den ausführlichen Kommentar!

Irgendwie habe ich den Eindruck, dass er ab dem Moment, in dem ihm der Gedanke mit Thiel als Knecht Ruprecht gekommen ist, wesentlich leichter mit Alberichs Idee leben kann.
Genau so war es gedacht :) wenn man sich wenigstens nicht alleine blamieren muss, dann ist die Sache nicht mehr ganz so schlimm^^
Mein Gott, ich lach mich in die Ecke!
Diese Geschichte kannte ich auch noch nicht! Ist mir kürzlich bei Vera und cricri genau so passiert! Ich habe den alten Adventskalender nicht gründlich genug studiert, soviel steht fest.

Ich liebe Alberich!! Die gute Frau hat ja bei mir auch schon manch eine Geschichte gewidmet bekommen. Einfach spitze, die Lady.
Wie schön, etwas zu lesen, das ohne Slash auskommt - was die beiden jeweils angestellt haben, womit sie sich erpressbar gemacht haben, ist mir dabei schnuppe; in meinem Kopf hat es jedenfalls nichts mit Slash zu tun. :D

Es gibt zu viele schöne Stellen, als dass ich sie hier alle aufzählen kann. Das ist echt ein Gesamtkunstwerk! Supi!! *hüpf*

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